Eigentlich gibt es keine großen Unterschiede zwischen den beiden Browsern. Beide nutzen WebKit als Rendering-Engine zum Darstellen der Web-Seiten. Beide sind sehr schnell, schlank und angenehm zu bedienen.
Warum also eine Entscheidung treffen? Nun, bei der parallelen Benutzung bemerkte ich Dinge, die mich in der Benutzung behindern und deswegen stören. Also:
Welcher Browser für welches Betriebssystem
Als Mac-Nutzer bietet sich Safari als erste Wahl an. Die Oberfläche fühlt sich natürlicher an, als das sehr eigenen Bedienkonzept von Chrome. Und die Einbindung ins OS ist natürlich mit Abstand die Beste. Aber dafür ist Apple ja bekannt.
Würde ich Windows als Betriebssytem nutzen, wäre Chrome mein Favorit. Und unter Linux? Klar, auch Chrome.
Ich mache die für mich relevanten Unterschiede an Dingen fest, die wohl so kein Magazin als Kriterium heranziehen würde. Die unten von mir angeführten Pro-Argumente sind gleichzeitig die Contras beim jeweils anderen Browser.
Pro Safari
Tabs schließen
Tabs lassen sich bei Safari ohne vorheriges Auswählen desselben schließen. Sobald sich nämlich der Mauszeiger über dem Tab befindet, erscheint automatisch die Schaltfläche zum Schließen. Ungemein praktisch.
Pro Chrome
Pr0n-Mode
Äh, Inkognito-Fenster. Ist mit CMD-SHIFT-N schnell zu öffnen und erlaubt mir, im gleichen Browser mit verschiedenen Logins zu arbeiten. Bei Safari kann ich nur den gesamten Browser in den privaten Modus schalten.
Suchen in der Adressleiste: Omnibar
Killer-Feature! Habe mich so daran gewöhnt, dass ich bei jeder zweiten Suche in Safari das TAB zum Wechseln in das Suchfenter vergesse. Und CMD-ALT-F für die Google-Suche geht mir nicht richtig von der Hand.
Meine Wahl
Google Chrome. Nein Safari! Ich meine – äh – Chrome! Aber Safari nutze ich parallel weiter. Bis ich alle Tabs gelesen habe. Und dann nur noch Chrome. Bis ich wieder zurück wechsle. Wenn ich CMD-SHIFT-F verinnerlicht habe. Wobei das Inkognito-Fenster und Suchen in der Adressleiste schon klasse sind.
Wer jetzt denkt, ich hätte sie nicht mehr alle: Die oben von mir aufgeführten Punkte sind in der täglichen Intensivbenutzung für meinen Arbeitsfluss von hoher Bedeutung. Beides sind hervorragende Browser und nehmen sich nicht viel. Kunststück – Safari und Chrome sind ja auch zu großen Teilen identisch.
Und was ist mit Firefox?
Mir doch egal!
Spaß beiseite: Mozillas Firefox ist der Browser meine Wahl, wenn es um Web-Entwicklung geht. Das Firefox-Plugin Firebug ist nach wie vor umgeschlagen, wenn es darum geht, vorhandenes HTML oder CSS im Browser zu editieren.
Aber als Browser…? No way! Zu behäbig, zu hässlich. Zu sehr Netscape Navigator. Verkraftet bei weitem nicht so viele parallele Tabs, wie die WebKit-Browser Safari und Chrome. Und damit meine ich nicht ein halbes Dutzend, sondern dutzende Tabs. Ja, ich weiß, Multi-Tasking s*cks für Menschen…
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Du hast nur einen Punkt für Safari?
Und zudem kannst du den nicht bringen, denn im Chrome ist es genauso.
Wenn du den Mauszeiger über einen Tab hälst, siehst du das Schließen-Symbol und kannst ihn schließen, auch wenn du gerade einen anderen Tab aktiv hast.
Und zusätzlich kannst du auch mit der mittleren Maustaste jeden Tab schließen, wie auch beim Firefox und IE.
Ich habe einen für Safari, zwei für Chrome, wobei der eine durch einen Shortcut auch beim Safari funktioniert. Hier geht es eben um die Benutzung zweier sehr ähnlicher Browser. Alle anderen Browser benutze ich schon lange nicht mehr.
Das Icon zum Schließen siehst Du auf dem Mac nicht, wenn die Tab-Flächen verkleinert worden sind, weil zu viele Tabs gleichzeitig offen sind.
Firefox und besonders der IE interessieren mich nicht; sie standen nie zur Auswahl.
Und überleg mal: Mehr als zwei Maustasten sind auf einem Touchpad nicht wirklich sinnvoll.