Earl Grey, heiß.
Ein allen „Star Trek – The Next Generation“ Fans bekanntes Zitat, als Captain Jean-Luc Picard seinen Tee im Replikator erzeugen ließ.
So ähnlich kommt mir der MakerBot vor.
In seinem Vortrag „MakerBot: The Robot that Sharing Built – The Open Source Personal Fabrication Revolution“ spricht Bre Pettis über Technologie und wie Open Source eine Welle kreativer Dinge ermöglicht.
Der MakerBot ist ein preisgünstiger 3D-Plotter (ab $750), der mit sehr günstigem Plastik als Rohmaterial betrieben wird und faustgroße, physikalische Objekte replizieren kann. Die Schemata für diese Objekte können auf einer gemeinsamen Community-Plattform getauscht und herunter geladen werden.
Vor zwei Tagen haben sie ihren 1001-ten MakerBot verkauft, die in Brooklyn, New York, gebaut werden.
Die Community des MakerBot wird nachhaltig durch die schon erwähnte Plattform Thingiverse getrieben, bei der die Nutzer eigene Schemata hoch laden können, die von allen anderen Usern zu Hause mit ihrem MakerBot genutzt werden können. Angespornt durch neue, coole Ideen beschäftigen sich andere Benutzer wieder mit ihren Geräten, erstellen neue Designs und animieren andere zum Kauf des MakerBots. Ein Gewinn für alle.
Weitere Impressionen findet Ihr in den Videos, die der Hersteller bzw. die Benutzer im MakerBot-Blog veröffentlicht haben.
MakerBot ermöglicht eine Quasi-Teleportation
Durch diese Community wird quasi eine Art „Teleportation“ möglich. Was sich wie eine steile These anhört, macht aber tatsächlich Sinn. Ein in die Community hoch geladenes Schema wurde Bre durch eine durch den Upload ausgelöste Mitteilung an sein Telefon über eben diesen informiert. In diesem Fall eine Trillerpfeife. Er war gerade auf dem Weg zu eine Demonstration des MakerBots und saß in der U-Bahn in Mahnhattan. Flugs lud er das Schema herunter und eine halbe Stunde später erstellte er die Pfeife während der Demo. Das Objekt „wanderte“ also innerhalb von 30 Minuten von Süd-Bayern, wo der Benutzer es erstellte und hoch lud, nach Lower Manhattan zur Demonstration des MakerBots. Wissenschaftlich gesehen natürlich keine Teleportation, aber der MakerBot erstellt ja geklonte Objekte.
Eine neue Möglichkeit, etablierten Diensten und Mechanismen wie Expressdiensten und erlernten Wertestrukturen ein Schnippchen zu schlagen. Sehr spannend und interessant.
Hinterlassen Sie einen Kommentar
Neueste Artikel
Geschwindigkeit MacBook Air 2011 mit USB-Ethernet
Das MacBook Air ist auf das Wesentliche reduziert, um klein, ultra-mobil und sexy zu sein. Der USB-Ethernet-Adapter (30 € extra) ist die von Apple angebotene Alternative, sollte man sein MacBook Air nicht per WLAN, sondern per Kabel mit dem Netzwerk oder Internet verbinden wollen. Nur die Geschwindigkeit lässt zu wünschen übrig. » Weiterlesen…
Unterschied MacBook Air mit Thunderbolt und MacBook Pro 2011
Warum, wenn man keine CDs oder DVDs mehr benutzt, sollte man sich noch ein MacBook Pro kaufen, wenn das MacBook Air mit Thunderbolt und Core i5 Prozessoren doch ausreichend Leistung bietet und sehr sexy ist? Ein paar interessante Dinge fehlen doch, wobei ich mich hier auf die weniger offensichtlichen beschränke und offensichtliche wie dedizierte Grafikkarte oder Bluetooth 4.0 einfach mal auslasse. » Weiterlesen…
“Barfuß und in Lederhosen” – TEDxHamburg 2011
Die TEDx Hamburg 2011 war die beste TEDx aus den vieren in Berlin und Hamburg, die ich besucht habe. Spannende Talks und ein paar Short Talks, die alles etwas aufgelockert haben. » Weiterlesen…
Musik, Buzz, Promotion und anonyme Pakete
Ein rätselhafter Titel. Und ein rätselhaftes Paket. Das habe ich nämlich anonym bekommen. Mit Kram drin. So 'ne Postkarte, ein Kartenausschnitt von Berlin Schöneberg, ein unbeschrifteter, gebrannter CD-Rohling und 'ne Bierflasche gefüllt mit Getreidesamen und einer Stimmgabel. Aha… » Weiterlesen…





