Nachdem Google im Februar die “Soziale Suchmaschine” Aardvark für 50 Millionen US-Dollar gekauft hat, schreitet die Integration des Dienstes mit anderen Google-Diensten voran. Immerhin. Schließlich wurden andere Dienste nur wegen der Technologie oder den fähigen Mitarbeitern gekauft. Auch hier holen sie sich ehemalige Google-Mitarbeiter ins Boot zurück. Bei knapp 2 Milliarden US-Dollar Nettogewinn im ersten Quartal 2010 auch kein Problem.
Bei Aardvark können Nutzer Fragen stellen, die Aufgrund der Kategorie, in der die Frage gestellt wurde, an andere Nutzer des Dienstes geschickt wird, woraufhin diese dann die Frage beantworten können. Letztendlich fragt man also unbekannte Menschen. Ein schönes Konzept, da die Fragen zumeist recht schnell beantwortet werden. Meist sogar schon innerhalb von Minuten, da Aardvark entsprechend der Nutzereinstellungen die Fragen z.B. auch sofort an die iPhone-App schickt, über die der Befragte sofort benachrichtigt wird.
Um zu zeigen, wie schnell dieser Dienst funktioniert, habe ich einfach mal gefragt, wo denn Aardvark bei YouTube integriert ist. 12 Minuten später hatte ich die Antwort. Aufwand: 30 Sekunden.

Anfrage bei Aardvark
Warum Google nun gerade diese Aardvark-Funktionalität auf YouTube integriert, erscheint nicht ganz schlüssig. Googles Suchseite wäre meiner Meinung nach die viel bessere Option gewesen, da viele Menschen googeln, um Fragen beantwortet zu bekommen. Auch ist nicht mehr viel von den coolen Features Aardvarks zu sehen. So sieht es eher aus wie ein Forum. Sehr schade.
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